future.lab

Das future.lab ist eine Plattform der Fakultät für Architektur und Raumplanung

Das future.lab ist eine Plattform für experimentelle und inter- sowie transdisziplinäre Forschung und Lehre in der Stadt-und Raumentwicklung an der Fakultät für Architektur und Raumplanung. Grundlegend für das future.lab sind der studienrichtungsübergreifende und transdisziplinäre Anspruch sowie das offene Format, in dem methodische, soziale und persönliche Kompetenzen in der Auseinandersetzung mit Raum und Architektur gefordert und gefördert werden. Über die Projekte des future.labs sollen abstrakte Themen der Raumentwicklung sichtbar und damit diskutierbar werden. So stellt sich das future.lab das Ziel, den Diskurs um Herausforderungen in der Architektur wie in der Planung zu bereichern und zu intensivieren. Angelegt auf einen begrenzten Zeitraum, soll die Plattform als Labor agieren und mögliche Wege in der Architektur und Raumentwicklung aufzeigen.

Schnittstellen Technik und Gesellschaft

Die Projekte des future.labs spielen in den Schnittstellen zwischen Technik und Gesellschaft, zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen experimenteller Neugier und konkretem Handlungsbezug. Die Projekte und Vorhaben erweitern die herkömmlichen Formate und Methoden von Forschung und Lehre. Wissenschaftliche Kompetenz und Vernetzungswillen gehen einher mit dem Anspruch einer offenen und stimulierenden Kommunikation und Vermittlung gewonnener Erkenntnissen. Ausstellungen, öffentliche Vortragsreihen, internationale Symposien sowie Publikation werden zu Plattformen der Kommunikation und Wissensvermittlung. Damit will das future.lab einen wesentlichen Beitrag zu dem Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis und zwischen Technik und Gesellschaft leisten. Ganz explizit dient die Plattform auch der Entwicklung und Erprobung neuer innovativer Lehr- und Lernmethoden.

Zusammenfassend steht das future.lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung für:

  • die Fokussierung auf besondere lehr- und forschungsbezogene Schwerpunktthemen in der Vernetzung von Architektur und Raumplanung;
  • die Durchführung öffentlicher Vortragsreihen und Kolloquien zu Zukunftsfragen von Stadt und Gesellschaft;
  • die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure aus Forschung, Wissenschaft und Praxis;
  • die gebündelte und zielgerichtete Kommunikation der Projekte und Leistungen aus Forschung und Lehre.

Das Mobile Stadtlabor

Wichtiger Ort des future.labs in das Mobile Stadtlabor. Es versteht sich als ein diskursiver Veranstaltungsort und Einrichtung der Fakultät für Architektur und Raumplanung. Das Mobile Stadlabor ist die „Basistation“ des future.labs, ist der physische Raum einer experimentellen und transdisziplinären Plattform, die auf vielfältige Weise die universitäre Forschung und Lehre in den stadträumlichen und gesellschaftlichen Kontext Wiens stellt. Realisiert wurde das Mobile Stadtlabor im Rahmen des Design Build Studios der Fakultät, konzipiert und gebaut von Studierenden der Architektur.

Im Herbst 2015 wurde das Mobile Stadtlabor vom Standort des Karlsplatzes in das Entwicklungsgebiet Neu Marx übersiedelt und unter dem Projekttitel OPENmarx weiterentwickelt. In knapp einem Jahr entstanden verschiedene Funktionsmodule: Eine Gemeinschaftswerkstätte rückt insbesondere das Thema Mobilität in den Fokus, die Gemeinschaftsküche schafft den Rahmen zum Kennenlernen und Austauschen beim gemeinsamen Kochen, eine lange Tafel bietet 40 Personen Platz zum gemeinsamen Essen und Diskutieren, eine Verleihbox schafft den Raum, in dem verschiedenste Utensilien zur Bespielung der Freifläche unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, der Seminarraum kann für unterschiedlichste Workshop-, Lehr- und Lernformate genutzt werden. Diese Funktionsmodule sind um das Mobile Stadtlabor angeordnet und spannen einen öffentlichen Aktionsraum auf, der als Ort der Begegnung, des Austauschs und des wechselseitigen Know-How Transfers dient.

Über Akteure aus dem universitären Bereich hinaus, richtet sich OPENmarx vor allem an den Bezirk bzw. NGOs, die im Bereich Bildung, Gemeinwesen sowie der Flüchtlings- und Nachbarschaftshilfe agieren. Das Projekt lebt von der Arbeit und Beteiligung Vieler. Es versteht sich als infrastruktureller Rahmen, der mit spezifischen Inhalten gefüllt werden kann, und an dem neue Akteurskonstellationen entwickelt und getestet werden können.

Team

Koordination, Univ.Ass.

Dipl.-Ing. Teresa-Elisa Morandini, MA

Koordination, Univ.Ass.

Dipl.-Ing. Jerome Becker, MSc

Stud.Ass.

Astrid Strak, BSc

Stud.Ass.

Sarah Bernhard, BSc

Univ. Prof.

Dipl.-Ing. Rudolf Scheuvens

admin. Betreuung

Andrea Wölfer